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14. Mai 2014

Rezension - Das Tal - Der Fluch



Titel: Das Tal - Der Fluch
Autor: Krystyna Kuhn
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Verlag: Arena Verlag [2012]
Seitenanzahl: 248 Seiten
Preis: 9,99€ (DE) *klick*
ISBN: 978-3-401-06607-3
Reihe: Band 5/8



Inhalt
Ein Geheimnis in der Vergangenheit.
Eine Gegenwart voller Gefahren. 
Eine Zukunft, die über alles entscheidet.
 
Genau ein Jahr ist vergangen, seit Rose, Robert, David und die anderen ihr Studium am Grace College begonnen haben. Ein Jahr voller schrecklicher Ereignisse und geheimnisvoller Rätsel.
Während David und Katie auf das Tagebuch von Dave Yellad stoßen und damit dem Mysterium des Tals ein Stück näherkommen, verschließt Rose Augen und Ohren. Denn sie ist überzeugt davon, dass ihr nichts Besseres als das Tal passieren konnte, nachdem sie vor J.F. aus Boston geflohen ist. Doch dann geschieht ein Mord, der Rose auf grausame Weise mit der Vergangenheit konfrontiert. Nach und nach begreift sie, dass im Tal jemand lauert, der ihren ganz persönlichen Albtraum nacherzählt.

 



Meinung
Nach der erfolgreichen ersten Staffel ist auch eine weitere erschienen. Ich war gespannt, ob die Geschichte da fortgesetzt wird wo sie aufgehört hat, oder ob man vielleicht sogar aus einer anderen Sicht die Vorkommnisse betrachtet. Leider war ersteres der Fall, weshalb ich mich gefragt habe, wieso die Reihe in zwei Staffeln geteilt wurde. Das ist eigentlich nicht so schlimm, aber beide Staffeln haben unterschiedliche Farben und die zweite hat ein hässliches braun als Hintergrundfarbe. So kann man die beiden Staffeln gut voneinander unterscheiden, aber es hätte bestimmt schönere Farben gegeben. Der Einstieg hat mir diesesmal besonders gut gefalllen. Man wird direkt ins Geschehen hineingeworfen, aber man findet sich dort gut zurecht. Dadurch hat sich der Anfang auch nicht so gezogen, wie beim letzten Band. Allerdings springt man nach diesem Ereignis zurück in die Vergangenheit, nämlich eine Woche zuvor. So erlebt man wie es zu diesem Vorfall kommen konnte. Die Idee fand ich gut, allerdings ist es an der Umsetzung ein bisschen gescheitert, weil sich die Handlung dann wieder gezogen hat und eigentlich nichts passiert ist. Das einzige was hier passierte ist, dass nur noch mehr Geheimnisse dazukommen und ich finde, dass so kurz vor dem Finale endlich mal damit begonnen werden sollte etwas zu lüften und nicht noch mehr Verwirrung zu stiften. Leider bleibt es nicht bei diesen kleinen Verwirrungen. Man wird nämlich immer wieder in der Zeit herumgeworfen und landet auch mal an anderen Orten. Manchmal gibt es nur Zeitsprünge zwei Tage zuvor, aber manchmal auch mehrere Wochen oder auch ein ganzes Jahrhundert. Oder man landet an Plätzen wie z.B Boston, und muss sich híer erstmal orientieren, in welcher Zeit man sich befindet. Allgemein muss man sich bei jedem neuen Kapitel erstmal zurechtfinden, wo und in welcher Zeit man ist, aber auch mit welcher Person. Außerdem ist es mir schwer gefallen nach einem kapitel zu wissen ob ich jetzt schon wieder an einem anderen Ort bin, oder ob es da weitergeht, wo das vorherige Kapitel geendet hat. Das hat bei mit zu viel Orientierungslosigkeit geführt. Alle Kapitel sind außerdem in Teile, Kapitel oder manchmal auch Briefe oder Tagebuchaufschriebe unterteilt. Das hat dazu geführt, dass man am Ende nicht wusste, wozu diese Einteilung eigentlich gut war, denn meistens hat so eine Einteilung ja den Sinn, die Handlung in verschiedene Handlungsstränge zu ordnen.
Aber es gab auch viel positives. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber die machen die ganze Reihe aus. Zum ersten mal beginnt jemand mit seinen Freunden über die Probleme zu reden. Davor hat sich jeder angeschwiegen und jetzt beginnt jeder etwas von sich preiszugeben. Und da wird es spannend, weil so etwas noch nie jemad getan hat und man frägt sich natürlich ob derjenige es überhaupt schafft irgendewtwas über scih zu erzählen, denn bis jetzt war es immer so das man das Gefühl bekommen hat, dass das Tal nicht will das so etwas passiert, weil es sich immer ein Opfer sucht und es kann nur gewinnen, wenn diese Person Angst hat irgendjemandem davon zu erzählen. Vielleicht habt ihr es schon bemerkt, aber das Tal wird hier immer personifiziert. Das Tal bestimmt über alles und das Tal tut den Menschen etwas an. Das gefällt mir auch sehr gut, vor allem weil diese Welt dadurch nicht real wirkt, sondern eher wie eine Fantasy-Welt. Zum ersten Mal ist es in diesem Buch aber nicht das Tal, das die Menschen verletzt, sondern zum ersten Mal ist es ein Mensch und dadurch verfliegt leider dieser Zauber, von dem lebendigen Tal.
Mir ist auch jetzt erst aufgefallen, dass der Titel des Buches genauso geheimnisvoll  ist wie das Tal. Das Tal hat die Eigenschaft, dass es nichts über sich verrät und erst wenn man sich damit beschäftigt lernt man es so langsam kennen, allerdings gibt es nie alles über sich preis. genauso ist es mit dem Titel. Man kann sich darunter meistens etwas vorstellen, aber nichts, was im Zusammenhang mit der Handlung stehen könnte. Je länger man liest, desto mehr merkt man auch wieso das Buch so heißt, wie es eben heißt, allerdings weiß man es nie ganz sicher.

 







Fazit
Es ist schade, dass die Reihe von Buch zu Buch immer länger braucht um spannend zu werden. Dafür kommt die echte Welt immer mehr in das Tal und dadurch wirkt das Tal echter und nicht wie eine Fantasy-Welt. 


   

3,5/5











Das Tal - Season 1
Band 1 - Das Spiel

Band 2 - Die Katastrophe
Band 3 - Der Sturm
Band 4 - Die Prophezeiung
Das Tal - Season 2
Band 1 - Der Fluch
Band 2 - Das Erbe
Band 3 - Die Jagd

Band 4 - Die Entscheidung



 
 

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