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17. Mai 2015

Rezension - Das unendliche Meer



Titel: Das unendliche Meer
Autor: Rick Yancey
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Verlag: Goldmann [März 2015]
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 16,99 (DE)  *klick*
Reihe: Band 2/3
 


Inhalt 
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

 
 

Meinung
Nachdem Band 1 gegen Ende hin ja noch wirklich gut wurde habe ich meine Hoffnungen in diese Fortsetzung gesetzt. Wenn man das Buch in der Hand hält wird man auf jeden Fall nicht enttäuscht. Wie schon Band 1 hat dieses Buch auch so ein schwarz-goldenes Cover, dass aber bei Licht in allen Regenbogenfarben wunderschön leuchtet. In dieser Hinsicht passt es also sehr gut, auch zum Vorgänger und spiegelt auch den Inhalt des Buches sehr gut wieder. Der Titel dagegen ist komplett unpassend. Das undendliche Meer wird ein paar Mal nur sehr kurz erwähnt und auch im übertragenen Sinn zeigt der Titel keine sinnvolle Verbindung zum Inhalt.
Der Einstieg fällt sogar relativ leicht, durch den spannenden und zugleich erschreckenden Prolog. Das wars das allerdings schon mit der Spannung. An sich kommt der Autor in dem Buch mit guten Ideen an, die auch sehr viel Potenzial zu einer guten Geschichte hätten. Doch daraus wird nichts gemacht. ganz im Gegenteil sogar. Die Geschichte ist lang und schleppend und kommt nicht voran. Am Ende ist man ungefähr da, wo man am Anfang auch war. Vor allem kann man in diesem Buch kein Ziel erkennen auf das hingearbeitet wird. Man hat immer nur das Finale der Trilogie vor Augen.
Außerdem wird die Spannung auch durch den ständigen Perspektivenwechsel genommen. In Band 1 gab es diese Perspektivenwechsel auch schon, aber da wusste man immer aus wesen sicht berichtet wird. Hier hingegen ist ziemlich unklar aus der Sicht von wie vielen Menschen berichtet wird, welches das sind und ob es sogar Zeitsprünge gibt. Manchmal kommt es einem durch diesen Sichtwechsel nämlich so vor als ob man sich jetzt auch in einer anderen Zeit befinden würde, doch ob das wirklich so ist frage ich mich auch jetzt noch. Das heißt, dass das Buch insgesamt sehr verwirrend ist und diese Unklarheiten lösen sich auch im weiteren Verlauf nicht auf. Dass das Buch dann nichtmehr spannend sein kann ist wohl offensichtlich. Außerdem ist es auch so das man endlich hofft mal ein bisschen mehr über dieses große Geheimnis zu erfahren. Es ist zwar schön, dass der Autor sich so viel für das große Finale aufheben will, doch man sollte den Leser nicht zu lange hinhalten, was hier leider gemacht wurde, da sonst einfach die Lust am lesen vergeht. Ab der Hälfte des Buches gab es dann eine vielversprechende Wendung, aus der allerdings genauso wenig gemacht wurde wie beim Anfang. Das Geschehen blieb grau und trostlos genua wie die Charaktere. Man kann sich gar nicht mit ihnen identifizieren geschweigedenn sie nachvollziehen. Außerdem lernt man sie auch gar nicht so gut kennen und sie durchleben keien Entwicklung. Vor allem aber bekommt man keinen Einblick in ihre Gefühle. Dadurch kann man eben auch nicht mittrauern, mitfiebern, mitlachen, etc.
Auch der Schreibstil hat mir, wie fast alles nicht gefallen. Es ist schwer irgendetwas wirklich richtig zu verstehen und auch mithalten zu können. Außerdem ist das Buch sehr emotionslos geschrieben und auch nicht sehr flüssig geschrieben sondern sehr stockend, weshalb man auch nur stockend vorankommt.     



Fazit
Die Grundidee ist wirklich sehr sehr gut, aber das Buch verschwendet viel zu viel Potenzial. Klar ist man natürlich auf das große Finale gespannt  und mit was für Ideen der Autor da kommt, aber noch ist es nicht so weit und dieser Band ist definitiv kein Buch, das einen neugieriger macht sondern dient eher als Lückenbüßer um die Zeit zu überbrücken. Außer dem Cover, das wirklich gut geworden ist, hat mir an dem Buch agr nichts gefallen.

  

2/5
 
Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares ♥
 

Kommentare:

  1. Das klingt ja gar nicht überzeugend. Band 1 habe ich bisher aber eg noch nicht gelesen, daher wird auch dieses Buch in absehbarer Zeit wohl nicht bei mir einziehn.

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  2. Ich kann dir nur zurstimmen das Buch ist einfach langweilig obwohl die Idee so viel Potenzial hätte :/

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  3. Band 2 liegt auf meinem SuB und ich habe ihn auch schon angefangen, allerdings freunde ich mich mit dem Perspektivenwechsel einfach nicht an. Ich fand Band 1 ja ganz gut, auch wenn ich etwas verwirrt war, nachdem ich es gelesen hatte. Ich werde den zweiten Teil vermutlich als nächstes lesen. Tolle Rezension übrigens c:

    Ganz viele liebe Grüße, Rainbow ☼♥
    walkingaboutrainbows.blogspot.de

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