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27. Juni 2015

Rezension - Delirium




Titel: Delirium
Autor: Lauren Oliver
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Verlag: Carlsen [Oktober 2011]
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 18,90 (DE)  *klick*
Reihe: Band 1
 




Inhalt 
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll


Meinung
Von Delirium wird ja überall geschwärmt. Aber eine Dystopie die auch noch das Thema liebe hat...klingt nicht nach dem perfekten Buch für mich. Dafür hat das Cover meine Lust auf den Inhalt entflammt. Es ist zwar nicht das schönste Cover der Welt aber es hat etwas besonderes was einen definitiv neugierig macht.
Der Einstieg ist mir relativ schwer gefallen. Ich fande es sehr schwer sich anfangs zurecht zu finden und alles hat sich auch sehr gezogen. Trotzdem fand ich die Idee des Buches sehr gut und eigentlich hätte man an der Umsetzung auch nichts auszusetzten gehabt, wenn vielleicht alles ein bisschen schneller verlaufen wäre, den prinzipiell waren die Ideen sehr gut. Konnten auch gut umgesetzt werden aber nicht richtig in die Geschichte eingefügt werden. Auch die Spannung hat am Anfang gefehlt. Nach der Hälfte des Buches hat das dann einen kleinen Aufschwung erlebt und es hat sich mehr dem erwarteten Niveau angenähert. Trotzdem war es insgesamt doch eher spärlich und kam trotzdem nur langsam voran. Die Protagonistin (Magda)Lena konnte ich gar nicht leiden. Erstmal hat ihr Name leider gar nicht zu ihr gepasst. Egal ob Spitzname oder richtiger Name. Auch mit ihrer naiven Art konnte jch mich schwer anfreunden und sie handelt und denkt selten so, wie es in ihrem Alter angemessen wäre. Auch die anderen Personen konnte ich nie wirklich leiden. Der einzige Mensch der einfach toll war ist Alex und der taucht im Buch eher spät auf. Doch hier gibt es schon wieder das nächste Problem.
Lena lässt sich viel zu schnell auf Alex ein. Ihr ganzes Leben lang glaubt aich schon an das Buch Psst und lebt nach seinen Regeln und nun missachtet sie es ohne das Alex es überhaupt von ihr verlangt. Generell lässt sie sich plötzlich in allem viel zu leicht umstimmen. Sie hat keine eigene Meinung mehr und im einem Moment ist sie ein braves Engelchen und im nächsten Moment so eine Arr Rebellin. Diese Entwicklung war viel zu abrupt und auch nicht nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist wirklich extrem anstrengend. Es gibt nämlich vor allem am Anfang wo man sich eh noch nicht eingewöhnt hat sehr viele kleine Details auf die man achten muss, die auch alle auf einmal auf einen einströmen. Dabei verliert man leicht den Überblick und kann sich erst recht nicht alles merken. Andererseits gibt es dann auch zwischendurch immer wieder Abschnitte die total unwichtig sind und die man verkürzen könnte da sie wirklich langweilig sind und sas Buch immer genau dann ausbremsen wenn es endlich mal ein bisschen spannender wird.





Fazit 
Diese Buch hat mich entgegen aller Erwartungen enttäuscht und zwar in jeder Hinsicht. Auch wenn das Buch am Ende dann doch noch besser wurde kann der Schluss den misslungenen Anfang leider nicht wett machen.
  

3/5


Amor - Trilogie:
Delirium
Pandemonium
Requiem


 

Kommentare:

  1. Schade, dass dich das Buch nicht begeistern konnte... Ich fand es wirklich gut.

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  2. Oh... Wirklich schade. Ich liebe dieses Buch ja total :):)

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